Nordfrankreich: Hort der Kunst und Kultur

Kaum eine Region trumpft mit soviel Kulturhighlights wie Nordfrankreich. Ab September wartet Lille 3000 wieder mit einer breitgefächerten Kultursaison auf. Das Programm ist so rund, dass jeder etwas für sich finden kann! Also, ab in die Metropole Lille!

Vierte Kultursaison von Lille 3000 nach Lille 2004

Ab dem 26. September steht die gesamte Metropole Lille wieder auf dem Kopf. Nachdem Lille 2004 Europäische Kulturhauptstadt war, organisiert die Nachfolgeorganisation Lille 3000 alle drei Jahre eine multidisziplinäre Kultursaison, die jeweils von September bis Januar dauert. 2015 ist es wieder soweit! Nach „Bombaysers de Lille“, „Europe XXL“ und „Fantastic“ heißt das neue Oberthema „Renaissance“ und dauert bis zum 17. Januar 2016. Die Städte Rio de Janeiro, Detroit, Eindhoven, Seoul und Phnom Penh sind Ehrengäste, da jede in ihrer eigenen Art eine Renaissance erlebte. Sie sind dazu eingeladen ihren künstlerischen Reichtum zum Programm beizutragen und werden sich in verschiedenen Formen an der Kultursaison produzieren. Rio gestaltet zum Beispiel die Eröffnungsparade am 26. September 2015, masque_renaissance während die Liller Einkaufsmeile, Rue Faidherbe, im Anschluss zur Rambla wird, wo Monumentalfiguren des Karnevals in Rio die Prachtstraße in ein völlig anderes Licht tauchen. Bei Renaissance von Lille 3000 kommen nicht nur ausgesprochene Kulturliebhaber auf ihre Kosten. Die Idee dahinter ist, dass jeder auf seine Kosten kommen soll und sich für jede Sparte was findet. Das macht die Liller Kultursaison zum Straßenfest, wo einfach alle dabei sein wollen.

Kultur, greifbar für jeden
Die Idee von Lille 3000, Kultur möglichst einem breiten Publikum nahe zu bringen, hat sich in den letzten Kultursaisons bewährt. Die Veranstaltung bietet sich nicht nur ausgesprochenen Kulturgeiern an, sondern einem sehr breiten und auch jungem Publikum. Eine Palette an Ausstellungen in Lille und den 72 Partnerstädten wie Roubaix, Tourcoing oder auch Villeneuve d’Ascq bieten ein Programm von der Antike bis zu zeitgenössischer Kunst. Musikliebhabern werden Konzerte von klassisch bis modern geboten, während Flanierern zum Beispiel auch Straßenkunst präsentiert wird. Dies in Form des Zirkus aber auch in einer Art Metamorphose. Letzteres wird gewisse Zonen der Stadt Lille in ein völlig anderes Licht tauchen. Installationen, groß und klein, zieren zum Beispiel den Bahnhof Gare Lille Flandres, die Rue Faidherbe, die zur Rambla verkommt, aber auch den Garten des Musée de l’Hospice Comtesse und viele andere Orte. Von September bis Oktober ist es kaum möglich der Kunst zu entkommen, hält man sich in der Metropole Lille auf. Weitere Informationen unter: www.renaissance-lille.com

Weitere Informationen zur Region:
www.nordfrankreich-tourismus.com

Quellen:

Bild Renaissance, ©Lille 3000
Grande Place Lille, ©Laurent Ghesquière